VR-taugliche Grafikkarten

Für ein möglichst flüssiges VR Erlebnis am PC auch in höheren Auflösungen erleben zu können,
braucht man mindestens eine Grafikkarte der Klasse:

Nvidia

AMD

Preislich muss man sich überlegen, ob man wirklich derzeit schon 2k/4k Auflösungen benötigt, bzw. die nötige Hardware schon vorhanden ist,
oder ob man sich vorerst mit den jeweils genannten Einstiegsmodellen zufrieden gibt, die im Schnitt nur rund ein drittel der Topmodelle kosten.

Zukuftssicher ist in dem Bereich ohnehin nichts, wie die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt.
Selbst meine aktuell ausgemusterte GTX 750 ti von Anfang 2015 ist noch vor Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung schlicht zu schwach für VR in der minimalsten Auflösung von Full HD. Die kostet aktuell zwar noch weit über 100 Euro (Anschaffungspreis knapp 200), ist für meine Zwecke aber nicht mehr als ein Stück Halbleiterschrott. Von der Leistung her gibt es schon integrierte Grafikeinheiten (IGPUs) aktueller CPU Generationen, die vergleichbare Leistungen erbringen.

Woher weiß ich, ob meine Grafikkarte für VR ausreicht?

Einerseits die Systemvoraussetzungen der Hersteller (Vive, Oculus), wenn auch aufgrund der Vielzahl der (Sub-)Modelle niemand genau sagen kann, wie welche Hardwarekombination in der Praxis abscheidet.

Als Referenz für die VR tauglichkeit gibt es aktuell nur einen Anbieter, die bekannte Spieleplattform Steam,
die eine enge Kooperation mit HTC (VIVE) betreibt, aber auch die Oculus Rift wird voll unterstützt.

SteamVR

Schon einige Demos, aber auch richtige Spiele sind auf der Plattform erhältlich, zumindest gibt es eine passende Software,
die man sowohl mit Cardboard VR (+Zusatzsoftware und App) als auch mit eigenständigen VR Brillen nutzen kann.

SteamVR Performance Test

Die erste Hürde, die eine Grafikkarte schaffen muss.
Die Software testet die VR-tauglichkeit des PC-Systems.
Selbst wenn aktuelle Prozessoren (CPUs) meist genug Leistung erbringen
(auch wenn ein i5-6xxx als Minimum angegeben wird, reicht ein aktueller i3-6xxx aus),
so sind die Anforderungen an die Grafikkarte weitaus höher.

Mein Testsystem:

ist mit der neuen Grafikkarte beim SteamVR Performance Test im oberen grünen Bereich.

VR-Tauglichkeit mit dem SteamVR Test
VR Performance Test

Wie der Hinweis schon sagt, muss man zum Thema CPU noch berücksichtigen, welche Eingabegeräte und Sensoren zum Einsatz kommen, denn auch diese Daten müssen noch verarbeitet werden!

GTX 1060 von Gigabyte im Test

Ich habe diese Grafikkarte gewähl, weil:

Ich persönlich kaufe sensible Hardware lieber etwas teurer bei Amazon (im Preisvergleich wäre diese Grafikkarte etwa nur 270,- plus Versand),
Da ich hier kostenloses Versand habe und falls doch einmal etwas nicht funktionieren sollte,
oder mir das Teil nicht gefällt: Die Rückabwicklung bei Amazon ist wirklich vorbildlich und unkompliziert.

Hier noch ein paar Bilder von meinem neuen Schmuckstück:-)

vr-taugliche Grafikkarte
gtx 1060 von Gigabyte mit einem großen Lüfter
vr-taugliche Grafikkarte
Hier sieht man das mittlerweile übliche Dual-Slot Layout mit allen erdenklichen Ausgängen

Da mein Gaming bzw. VR Testgerät auch als Office-PC herhalten muss, war mir entsprechende Leistung bei geringem Stromverbrauch
und geräuschlosem (Lüfter schaltet erst bei hoher Belastung temperaturgeregelt ein) Bürobetrieb sehr wichtig.